Die Hexe

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Die Hexenwelt







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Das Semester ist beinahe herum und ich habe mich von meinem Mann getrennt. Er liebte eine andere und wollte mich dennoch behalten. Uns beide, doch sie in dem Moment mehr. So habe ich ihm nicht die Wahl gelassen, uns beide zu behalten oder, wenn sie es wünscht, nur sie.

Es hääte mir sehr weh getan und zu nichts geführt. Heute ist es bitter, wenn ich daran denke, doch ich verstehe es auch. Mein Mann und ich waren zusammen nicht glücklich, füreinander waren wir in dem moment falsch. Generell weiß ich es nicht, er scheint daran zu glauben, bei keiner Frau für immer zu bleiben und letzten Endes von Schicksal erneut mit mir zusammengebracht zu werden. Daran glaube ich nicht, ich kann es mir nicht vorstellen. weder in zwei Jahren, noch in drei und nicht in fünf. Vielleicht in zehn jahren? Ich weiß es nicht. Diese Dinge haben wir nicht in der Hand. Vielleicht bläht er auf mir seiner neuen Frau, die, so glaube ich, eine viel größere Festigkeit besitzt, als ich es tue. Als ich es tat, als ich bei ihm war.

Ich lasse das Thema nun. Wir mussten uns beide verändern und ich war zufrieden damit, doch seit einigen Tagen geht es mir nicht gut. Ich fühle mich zurückversetzt in das Gefühl des schrecklichsten Sommers meines lebens und ich befürchte, erneut diesem Gefühl in die fänge zu gehen. Dem Gefühl, dass die Welt schlecht ist und böses tut und das mir Böses geschieht, weil ich es verdiene. Dass die Welt ein schlechter Ort ist.

Vielleicht ist das die Hitze, die ich nicht vertrage. Oder es ist die Ungewißheit, was aus der einen Klausur werden wird, die ich nicht bestanden habe, was aus der, die ich noch vor mir habe, was aus jenen, die ich ohnehin geschoben habe? Was wird aus mir den Sommer über? 

Oder ist es ein Gefühl, dass an die Übergroße Nähe gebunden ist, die erneut zu meinen Eltern entsteht? Unlängst habe ich erkannt, dass ich mich als von ihnen getrenntes Individuum betrachten muss, dass sie eine Familie sind und nicht sie, meine Schwester und ich. Dass ich ein alleinstehendes, seöbstständiges, entscheidendes und getrenntes Lebewesen bin. Weshalb also dieses seltsame Gefühl? Winterleere und Sommerschmerzen?

Ich habe vor drei Wochen begonnen mein Medikament zu nehmen, um mich über die Klausuren nicht aufzuregen, da ich mansich-depressive Störungen habe, eine Woche werde ich es noch nehmen. Es kann sien, dass das Gefühl, dass ich empfinde, an die volle Menge dieses Medikamentes in meinem Blut gebunden ist. Dass es nicht zu mir gehört, sondern zu den Menschen. zur Gesellschaft. Zum Normalsein.

Ich weiß, dass ich kryptisch spreche, tatsächlich aber schreibe ich für mich und nicht für diejenigen, die zufällig meine Seite sehen und auch nicht mehr für meinen mann, was ich getan habe. So ist ein Kryptizismus in dem Maße gut, in dem ich ihn selbst noch verstehe, sonfern mir nach Kryptik ist.

Ich schreibe einem anderem Mann und habe ihm versprochen ihm zu besuchen, mehr noch, habe mich beinahe selbst eingeladen und es so gedreht, dass er nciht einmal mehr weiß, dass es nicht seine Idee war und nicht sein genuiner Wunsch, dass ich zu ihm komme. jetzt jedoch hat er keine Wahl, solange ich davon überzeugt bin, wird er es sich sehr wünschen. Solange mir nach spielen ist. Verliere ich jedoch die lust am Spiel, brechen meine Gebilde stets zusammen. Und sei es nur eine Sekunde, dass ich die Lust verliere. Ich glaube, ich bin nun einmal völlig anders als mein Mann, der so perfekt im Manipulieren ist. Oder war. denn Schließlich weiß ich nicht, was in der Zwischenzeit mit ihm geschehen ist.

Manchmal wünsche ich ihn mir zurück, doch was ich sehe ist nur die Grundlegende Beschaffenheit, die uns zu partnern füreinander machen könnte, die wir faktisch nicht sind.

Die Welt ist so groß, sie ist so grau und kalt. Ich fürchte die Welt heute. Ich habe nciht das Gefühl, einen Platz in ihr zu haben. Ein Gefühl, dass ich kennen. Vielleicht, weil ich eben nicht mit ihr bin, nicht in ihr. Ich bediene mich ihrer, bewege mich parrallelisch in ihr und liebe Teile der WElt, doch sie als ganzes liebe ich nicht. Ich liebe nicht die gesellschaft und die Struktur, in der ich lebe. Und doch. ich bin nun einmal. 

8.7.08 18:24
 


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