Die Hexe

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Die Hexenwelt







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Ich bin eigentlich ganz stolz auf mich heute. Ich habe ein bisschen geweint, mir dabei aber immer gesagt, dass ich das schaffe und dass es doch auch nur darum geht. Ich kann das.

Selbst wenn ich jetzt das Gefühl habe, dass es zuviel ist, das hatte ich im Ersten Semester auch und ich habe es geschafft. Es hat geendet und gut geendet. Ich kann also davon ausgehen, dass das hier auch endet. Und dass alles gut wird, wenn ich nur alles gut mache.

Ich habe Angst und es tut weh. Das hilft nur nichts. Vielleicht wird es nie besser. Aber selbst, wenn es immer so bleibt, wird es bis zum Ende dauern. Ich kann nur die Tage vergehen lassen und es gut machen. Und versuchen mich auch zu freuen. Ein bisschen.

Egal wie es sich anfühlt, es wird nie so wieder kommen. Dieses Gefühl und dieser Tag werden nie wiederkommen. Sie liegen hinter mir.

Das hält mich irgendwie aufrecht. Ich weiß auch nicht.

Es endet.

 Ich habe heute ein Kind gesehen, das Seckel haben muss. Es war extrem klein. Die Mutter hat es auf dem Arm gehabt und mit einem Arm getragen. Sie hat es in den Bauch gestupst und zum Lachen gebracht. Wenn es lacht klang es wie ein Quiken, weil der Rachen und alles so klein ist. Wahrscheinlich wird es tot sein, bevor sein Leben ernst wird. Irgendwie beneide ich es und irgendwie bin ich froh über mein Los. Es geht mir gut. Die Welt ist ambivalent. Und krank.

Ich habe heute mit Männern gelacht. Das ist gut. Ich habe einen Mann kennengelernt mit beruhigenden blauen Augen und einer beruhigenden Stimme, mit der Fähigkeit mir zu sagen, ich solle mir keine Gedanken machen und ich höre tatsächlich auf. Mit dem Gehorsam, das mir mein Mann antrainiert hat. In seinen Händen könnte ich alles tun.

Aber das ist nur die erste Reaktion, körperlich, ein Gefühl. Das vergeht.

Ich war spazieren als ich traurig war und habe mir eine Handykarte, ein Buch, ein Höschen mit Pudeln, Handcreme und ein Brötchen gekauft. Ich bin am See längs gegangen und habe meine Mutter angerufen.

 

Später hatte ich Filmgeschichte mit D. den ich mit Amon Amarth assoziiere, weil ich in der Phase war, als ich ihn kennen lernte.

Ich sollte mehr mit anderen Männern lachen. Wenn ich sie mag und meinen Mann liebe, das befreit.

Selbst wenn ich von  meinem Mann mehr Freiheit brauche. Nicht für immer. Nur für jetzt. 

14.4.08 22:07
 


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