Die Hexe

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Das Märchen geht weiter

Ich bin bei der Bafög-Beratung gewesen und bei der Asta. Eigentlich hat sich soweit alles geklärt, die Pädagogikvorlesung die ich wollte habe ich bekommen, es stand nur an einer anderen Stelle.

Mein Zimmer sieht immer noch aus, als wären die Hunnen hindurchgaloppiert. Ich weiß, ich kann nicht ein halbes Jahr im Chaos leben. Ich hoffe, dass ich wirklich gehen will , wenn es soweit ist.

Ich habe mir Schalen mit Früchten hingestellt. Eine Zitrone, zwei Avocados und Erdbeeren, außerdem habe ich mein Glas mit Bärchenladenfruchtgummi gefüllt. Ich weiß, dass es mir in letzter Zeit immer egal war, ob schönes Essen für mich bereit steht, aber dass es mir einmal wichtig war, als es mir besser ging und heute war es das auch.

Ich habe in der Mensa mittag gegessen. Im Moment habe ich keine Probleme mit Essen. Wenn es mir nicht so gut geht habe ich meist EDNOS als Begleitsymptom, ich werde aber nie richtig essgestört.

Bevor mir die Haare ausfielen war ich das einmal, ich habe meist nur mittags ein bisschen was gegessen, morgends nur Kaffee und abends nur Tee, ein bisschen Cappucino und wenig Obst oder Kekse. 

Dazu hatte ich an jedem dritten tag Yoga gemacht und jeden Tag bin ich schnell Spazieren gegangen oder hatte Sex.

Im Bezug auf meine Essgestörtheit sind die Phasen am besten, in denen ich nur ein bisschen Ednos habe und meist stetig schlanker werde. Diese Phasen in denen ich nicht ganz gesund bin. In denen ich meist sehr gut funktioniere, die aber sehr wackelig sind und leicht erschüttert werden können. Sie fühlen sich am besten an, sie sind aber keine Lösung.

Und ich weiß das.

 

Mein Mann hat von einer Bekannten das Angebot bekommen ein Nacktshooting mit ihr zu machen. Ich habe ein schlechtes Gefühl wenn ich das höre. Es wäre schön, wenn unsere Beziehung so stabil wäre und ich so sicher, dass es mir kein schlechtes Gefühl gäbe. Das tut es aber. Ich würde ihn gern bitten das zu lassen.

Ich weiß, dass das nicht geht. Ich kann nicht nur Rückschritte machen. Es bedroht mich. Ich weiß nicht wie er das sieht und wie er sich verhält. Ich kann so schlecht beschreiben, was ich fühle, wenn ich daran denke. Ich fühle mich bedroht. Ich bin mir nicht sicher, ob er mich damit verrät, oder ob es das nicht ist. Ob ich ihm vertrauen kann.

Ich sehe vor mir, wie sie auf einem Bett liegt. Ich steller mir vor wie er über ihr steht. An das Fußende ihres Bettes geht. Sie ansieht. Und sie bittet die Beine zu spreizen. Weiter geht meine Vorstellung nicht. Trotzdem werde ich ihn fragen, ob er das getan hat, wenn er mich das nächste anfasst. Und einen Test zu machen.

Mir wird schlecht wenn ich sehe, wie er sich auf das Bett kniet, wie er mit der Hand die Innenseite ihres Schenckels knapp oberhalb des Knies berührt. seine Hand flach auflegt.Un mit einerstreichenden Bewegung nach Innen fährt und mit leichtem , festen Druck ihre Beine öffnet.

Mir wird schlecht. Ich fühle mich schlecht obwohl er noch nichts getan hat und vermutlich nichts derartieges tun wird. 

Ich fühle mich schlecht und ich fühle mich erregt. Wenn ich mir vorstelle, wie er etwas derartiges tut liebe ich ihn noch mehr. Und ich will bei ihm sein, in seiner Stadt um zu ihm zu gehen und ihn um nichts weiter zu bitten, als : Fick mich. Fick mich, dass ich schreie.

Woher kommen diese Gedanken? Er sagt, ich bin so furchtbar durchschaubar. Das alles ist sehr durchschaubar und ich habe bereits einen Vorschlag, wie genau. Selbst, dass ich ihn mir so vorstellen kann.

Ich könnte sagen, warum tut er mir das an. Aber das wäre nicht echt. Ich fühle nicht, dass er mir etwas tut.

 

Heute abend wird er mich anrufen, um mich zu fragen, was ich über unser Spiel mit meiner Schwester denke. Ich denke, dass er es versuchen sollte. Im Moment kann ich mich nicht bei ihm sein. Sie kann ihn und seine Aufmerksamkeit mir nicht wegnehmen, wenn ich bei ihm sein möchte. Ich werde hier drei oder vier Wochen brauchen, in denen ich einfach nicht zurück kann. In denen es besser ist einfach hier zu sein und mich um  mich und meine Belange zu kümmern.

In dieser Zeit könnte er mit ihr spielen, ohne, dass es mir weh tut.

Vielleicht macht es mich frei. 




 

9.4.08 14:05
 


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